
Der Bello ist 16 Jahre bei uns gewesen. Leider wurde er im Herbst krank und starb im Januar an einem Hirntumor, der sein wesen veränderte. Er wurde ruhiger und dann war er immer häufiger
abwesend. Aber nach wie vor was er immer in meiner Nähe. Wo ich hinging, ging auch er hin. Er war sehr eifersüchtig und liebebedürftig. Wenn es nach ihm gegangen wäre hätte ich ih den ganzen Tag
lang kraulen können.
Er liebte aber auch seine Katzen und sie waren unzertrennlich. Wenn Bello Gassi ging gingen sie mit. Er mußte zum Schluß noch mal nachts raus, sonst hätte er nicht durchgehalten bis morgens. Die
Pia ging immer mit ihm mit und kam dann wieder mit ihm rein.

Auch die Katzen vermissen ihn sehr und gehen immer noch draußen im Garten nach ihm suchen. Als er die ersten syptome hatte und es nicht besser wurde las ich im Hundebuch nach. Dort stand, daß es
ein Hirntumor oder Harnwasserruhr sein kann. Wer hat da schon an einen Hirntumor geglaubt. Dann fing er trotz gutem Appetit´s an abzunehmen. Ich besorgte ein Wurmmittel und gab es ihm, aber
Würmer hatte er nicht. Dann wurde aus dem gelegentlichem Niesen ein Dauerniesen und ich gab ihm Erkältungsmedizin und es kam noch ein Schnupfen dazu. Der wurde eitrig und er bekam Fieber, das war
kurz vor Weihnachten und ich fuhr mit meinem Behindertenmobuil und Bello zwischen den Beinen auf dem Trittbrett, da ich niemanden hatte, der mit mir zum Tierarzt fuhr, allein los. Es war sehr
kalt und wickelte den Bello in eine Felldecke. Bello wollte aber lieber Gassi gehen. Das ließ ich ihn auch und dann ging es weiter. Ich hielt ihn mit einer Hand fest und fuhr mit der
anderen. Beim Tierarzt bekam er nach gründlicher Untersuchung ein Antibiotika, aber von einem Hirntumor wollte auch er noch nicht so ganz was wissen. Zwischen Weihnachten und Neujahr fihr dann
meine Tochter mit uns nocheinmal hin. Nun sah man schon, daß es doch ein Tumor war, denn über dem linken Auge wölbte sich eine Beule hervor. Der Tumor weichte den Knochen auf. Nun bekam er eine
Schmerzsprize und wieder Antibiotika und falls es schlimmer werden sollte sollte ich ihn einschläfern lassen. Am 18.01. ging es ihm dann wirklich nicht mehr gut, denn er verweigerte morgens sein
Futter und als ich ihm dann die Tabletten geben wollte, wollte er sie mir nicht mehr abnehmen und nur noch trinken. In der Nacht dann, nachdem er auch ohne gefressen zu haben immer wieder
erbrach, konnte ich mir das nicht mehr mit ansehen. Der Tumor entleerte sich durch die Nase und in den Rachenraum und darum erbrach er sich sicherlich so oft. Ich hatte mir vorgenommen nicht mehr
bis zum nächsten Tag zu warten und entschloß mich ihm eine Herztablette zu geben, die den Herzschlag senkt. Da er Herzrasen hatte, war es erst mal eine Erleichterung für ihn und so setzte sie den
Herzschlag immer weiter runter, bis er am nächsten Morgen, nachdem er noch mit meinem Mann in der Haustür saß und beide in den Regen kuckten, dann ruhig eingeschlafen ist.
Troz alledem, daß es für ihn eine Erlösung war, fehlt er uns doch sehr und wir vermissen ihn.
Wir werden uns aber bald wieder einen neuen Hund anschaffen.
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